Jagdzeit Blog

Der Jagdzeit International Blog bringt eine Auswahl an Themen, Infos und Nachrichten zur Jagd aus den Jagdländern dieser Erde. Wir erheben dabei keinen Anspruch auf Vollständigkeit sondern veröffentlichen was uns wichtig und interessant erscheint. Sollten Sie das Gefühl haben, dass uns eine  wissenswerte Information entgangen ist, nehmen Sie bitte gerne Kontakt auf uns teilen uns dies mit!


Botswana beendet Elefanten-Jagdverbot

Elefantenfamilie quert eine Wüstenpiste.
Botswana beherbergt mit rund 135.000 Tieren die größte Elefantenpopulation Afrikas. Nach Expertenmeinung übersteigt diese Zahl die Kapazität der botswanischen Ökosysteme. Quelle: Martinsohn/DJV

Ein seit 2014 bestehendes generelles Jagdverbot auf Staats- und Kommunalland wird endgültig aufgehoben.  Zur Begründung hieß es, dass die ausufernden Konflikte zwischen Mensch und Tier ein aktives Management insbesondere der Elefanten notwendig machten. Seit Februar 2018 kamen in Botswana 14 Personen durch Elefanten ums Leben. Der Internationale Rat zur Erhaltung des Wildes und der Jagd (CIC) in Deutschland und der Deutsche Jagdverband (DJV) begrüßen die souveräne Entscheidung des südafrikanischen Staates.

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IUCN und Jagdverbände legen Hintergrundpapier zur Auslandsjagd vor

Wildbret aus regulierter Jagd stellt für große Teile der afrikanischen Bevölkerung eine hoch geschätzte und oftmals die einzige legale Fleischquelle dar.  Quelle: Wunderlich/CIC/DJV
Wildbret aus regulierter Jagd stellt für große Teile der afrikanischen Bevölkerung eine hoch geschätzte und oftmals die einzige legale Fleischquelle dar. Quelle: Wunderlich/CIC/DJV

 

Sachlich und faktenbasiert: Wie komplex Tourismus, Jagd, Gesellschaft und Wildtierschutz miteinander wirken, erläutert ein Papier von IUCN, CIC und DJV. Der Text liegt nun in deutscher Sprache vor.

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Giraffe profitiert von regulierter Jagd

Gewilderte Giraffe
Julian Fennessy, Giraffenspezialist der Weltnaturschutzunion IUCN: „Gründe für den Rückgang sind Fleischwilderei, Bürgerkriege und Lebensraumverlust.“ (Quelle: Abe Smit/CIC/DJV)

 

Mit Blick auf die Generalversammlung von CITES behaupten Tierrechtsorganisationen, Jagd trage zum Aussterben von Giraffen bei. CIC und DJV stellen klar, dass das Gegenteil der Fall ist: In Ländern mit regulierter Jagd nehmen die Bestände stetig zu.

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Für sie leben wir in einem Zoo und sie sind die Wärter

Selbst extrem vorsichtige Schätzungen gehen von mindestens 130.000 Elefanten in Botswana aus.  Quelle: Martinsohn/DJV
Selbst extrem vorsichtige Schätzungen gehen von mindestens 130.000 Elefanten in Botswana aus. Quelle: Martinsohn/DJV

Es sei verblüffend, dass Menschen Botswana belehren wollen, wie Wildarten zu bewirtschaften seien, die es bei ihnen gar nicht gebe. Der Präsident Botswanas nimmt Stellung zu der Kritik westlicher Medien, ein bestehendes Jagdverbot aufheben zu wollen. CIC und DJV begrüßen die deutlichen Worte. 

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Löwen nicht durch Jagd bedroht

Quelle: Meinert-Vinjevold/DJV/CIC
Die Behauptung, wonach nachhaltige, regulierte Jagd die Löwenbestände Afrikas gefährden würde, ist grundfalsch.

Der Kinofilm "Mia und der weiße Löwe" spielt im Umfeld der Löwenzucht in Südafrika. Diese stellt einen boomenden Wirtschaftszweig dar. Touristen können sich auf Farmen mit zahmen Großkatzen fotografieren lassen. Werden die Löwen zu alt, werden sie geschlachtet und ihre Knochen nach Asien verkauft. Sie werden aber auch von zahlungskräftigen Interessierten geschossen und als Trophäe ausgeführt. CIC und DJV lehnen diese Praxis ab und verweisen auf die eigentlichen Gefahren für die Großkatzen.

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Importverbote für Jagdtrophäen gefährden erfolgreiche Artenschutzprojekte

Quelle: Wunderlich/CIC/DJV
Dr. Bethe, DJV-Vizepräsident: "Wildbret aus regulierter Jagd stellt für große Teile der afrikanischen Bevölkerung eine hoch geschätzte und oftmals die einzige legale Fleischquelle dar."

Insgesamt 197 Trophäen sogenannter CITES-Arten wurden 2018 nach Deutschland importiert. Die deutsche Tierrechtsszene spricht von „Ausrottung mit behördlicher Genehmigung“. DJV und CIC weisen darauf hin, dass die Einfuhr dieser Jagdtrophäen streng reglementiert ist und dem Artenschutz dient. 

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CITES: Dunkle Wolken in Sotschi

Quelle: Steinbrink-Minami/DJV/CIC
Quelle: Steinbrink-Minami/DJV/CIC

Bis heute tagt der 69. ständige CITES-Ausschuss im russischen Sotschi, um die internationale Generalversammlung der Vertragsparteien im Jahr 2019 in Sri Lanka vorzubereiten. Über die Frage, ob dörfliche Gemeinschaften Afrikas künftig in die Entscheidungsprozesse von CITES einbezogen werden, sind dunkle Gewitterwolken an Sotschis Himmel aufgezogen: Deutungshoheit und Machterhalt amerikanischer und europäischer NGOs setzen sich offenbar gegen die Lebensinteressen indigener und lokaler Bevölkerungsgruppen durch. CIC und DJV warnen vor dieser neuen Form von Kolonialismus.

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Die Bilderbuchromantik hat wenig mit der Realität in Afrika zu tun

Die Jägerin und Wissenschaftlerin Brittany Longoria wird angefeindet, weil sie einen Leoparden erlegt hat. In einem Interview erklärt sie, was Naturschutzarbeit in Afrika bedeutet. Und warum ein alter Leopard eine Gefahr für Nutztiere ist.

 

(Berlin/Budapest, 25. September 2018) #findthisbitch: Mit diesem Hashtag und einem von einer US-Website kopierten Bild tritt ein amerikanischer Tierrechtler eine Lawine los. Beihilfe erhält der bis dato unbekannte Tierrechtler von Prominenten wie Naomi Campbell, die das illegal kopierte Bild auf Instagram weiter teilen. Blanker Hass ergießt sich über Brittany Longoria, Jägerin und Wissenschaftlerin, die sich lange Jahre im praktischen Artenschutz in Ost- und Südafrika engagiert hat. Ihr Vergehen in den Augen der weltweiten Tierrechtsszene?

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Verbot von Erlegerbildern im Internet

Fototourismus ist akzeptiert. Fragwürdige Fotos erlegter Tiere hingegen sorgen im Internet häufig für Kritik an der Jagd.   Quelle: Martinsohn/DJV
Fototourismus ist akzeptiert. Fragwürdige Fotos erlegter Tiere hingegen sorgen im Internet häufig für Kritik an der Jagd. Quelle: Martinsohn/DJV

Namibischer Umweltminister verbietet Veröffentlichung von Erlegerbildern im Internet. In einem Memorandum richtet sich der Namibische Umwelt- und Tourismusminister Pohamba Shifeta an Gastjäger und Einheimische. Er verbietet den Inhabern von Namibischen Jagdlizenzen, Bilder von erlegtem Wild in den sozialen Netzwerken zu posten. Die deutsche Delegation des Internationalen Rates zur Erhaltung des Wildes und der Jagd (CIC) und der Deutsche Jagdverband (DJV) begrüßen diesen Vorstoß.  

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Massiver Holzeinschlag im Selous Game Reserve

Tansania öffnet das Selous Game Reserve für kommerziellen Holzeinschlag

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