Jagdzeit Blog

Der Jagdzeit International Blog bringt eine Auswahl an Themen, Infos und Nachrichten zur Jagd aus den Jagdländern dieser Erde. Wir erheben dabei keinen Anspruch auf Vollständigkeit sondern veröffentlichen was uns wichtig und interessant erscheint. Sollten Sie das Gefühl haben, dass uns eine  wissenswerte Information entgangen ist, nehmen Sie bitte gerne Kontakt auf uns teilen uns dies mit!


Auslandsjagd: Politik von Umweltministerin Hendricks stoppen

Warzenschwein in Namibia, Fotograf Roland Zobel
Warzenschweine sind beliebtes Jagdwild in Afrika

Erneut hat das Bundesumweltministerium versucht, auf europäischer Ebene die Einfuhr von legalen Jagdtrophäen zu erschweren. Ohne Abstimmung innerhalb der Bundesregierung. Erfolglos, wie sich jetzt herausstellte. Bereits im Vorfeld haben Landwirtschaftsministerium sowie die EU-Direktoren für Wildtiermanagement und Jagd den Vorstoß abgelehnt.

 

 

 

(Berlin, 28. Juni 2017) Der deutsche Jagdverband (DJV) und die deutsche Delegation des Internationalen Rats zur Erhaltung der Jagd (CIC) zeigen sich erfreut, dass ein erneuter Vorstoß von Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks (SPD), die Einfuhr legaler Jagdtrophäen weiter zu erschweren, bei der EU gescheitert ist. Mit großer Mehrheit lehnten die anderen EU-Staaten ab, Trophäen nicht gefährdeter Wildarten (Anhang B) genau so zu behandeln wie die gefährdeter Tierarten und einer Einzelfallprüfung zu unterziehen.

Laut DJV  und CIC ist der deutsche Vorstoß wissenschaftlich nicht begründet und führt nur zu unnötiger Bürokratie. Die Bonner Abgesandten haben derweil in Brüssel angekündigt, sich weiter für eine Erschwerung der Trophäeneinfuhr einzusetzen. DJV-Präsidiumsmitglied Dr. Dirk-Henner Wellershoff sagte: „Die ständigen Versuche des Umweltministeriums, den Jagdtourismus in Afrika einzuschränken sind ideologisch motiviert.  Es ist bedauerlich, dass im SPD-geführten Umweltministerium über Jagd, Artenschutz und nachhaltige Naturnutzung ohne Einbeziehung der Betroffenen und im Sinne von Klientelinteressen entschieden wird.“

Schon mehrfach haben NABU und deutscher Naturschutzring das Umweltministerium gedrängt, die Einfuhr von Trophäen ganz verbieten zu lassen oder zumindest wesentlich zu erschweren. Der zuständige Staatsekretär Jochen Flasbarth war früher selbst hauptamtlicher Präsident des NABU. Regierungen des südlichen und östlichen Afrikas haben indes in Brüssel gegen die Erschwerung der Einfuhren von Trophäen aus legaler und nachhaltiger Jagd protestiert. Dies schade dem Naturschutz und der Erhaltung des Wildes in Afrika. Die nachhaltige Jagd in Afrika steht in Übereinstimmung mit dem Übereinkommen zur biologischen Vielfalt, das auch Deutschland unterzeichnet hat.

 

Das Umweltministerium hatte seine Position erneut nicht innerhalb der Bundesregierung abgestimmt. Das Landwirtschaftsministerium hatte den Vorstoß ebenso abgelehnt wie die Konferenz der EU-Direktoren für Wildtiermanagement und Jagd.

Jagdzeit Band 31

JAGDLÄNDER IN DIESEM BAND

SÜDAFRIKA - Fährtenjagd auf Eland

(Felix Wilmes)

GRÖNLAND - Eine Pionierjagd auf Tuttus

(Hans Schabel)

DEUTSCHLAND - Legendäre Zuverlässigkeit

(Dr. Frank B. Metzner)

KROATIEN - Auf Muffelwidder und Braunbär im Velebit-Gebirge

(Paul Kretschmar)

AUSTRALIEN - Büffel, Banteng und Red Bulls in Arnhemland 

(Heinz Faude)

AUSTRALIEN - Interview mit Berufsjäger  Eric Röse

(Heinz Faude)

POLEN - Auf den Spuren des ehemaligen Fürsten von Pless

(Thierry Junker)

NORWEGEN  - R.I.P Enrico

(Michael Sommer) 

Jagdzeit Magazin Cover Eland Bulle, Ostafrika
Band 31

mehr lesen

Nachhaltige Bejagung ist Artenschutz

Foto: Baldus / Wildhüter im Selous
Aus nachhaltiger Jagd bezahlt: Wildhüter im Selous-Wildtierreservat/Tansania.

WESTLICHE TIER- UND NATURSCHUTZVERBÄNDE VERBREITEN ZUM WIEDERHOLTEN MAL UNWAHRHEITEN ÜBER LEGALE AUSLANDSJAGD UND STELLEN SICH DAMIT GEGEN ARTENSCHUTZ- UND ANTI-WILDEREI-KONZEPTE IN DEN HERKUNFTSLÄNDERN. DIE FORDERUNG NACH EINEM EINFUHRVERBOT VON TROPHÄEN BEZEICHNEN AFRIKANISCHE UMWELTMINISTER ALS „BESONDERS SCHLIMME FORM DES NEO-KOLONIALISMUS“.

 (Berlin, 18. Mai 2017) Gestern haben Tier- und Naturschutzverbände zum wiederholten Mal ein pauschales Importverbot von Jagdtrophäen „gefährdeter Arten“ gefordert und nach eigenen Angaben eine entsprechende Petition an Umweltministerin Dr. Barbara Hendricks übergeben.

Der Deutsche Jagdverband (DJV) stellt klar, dass es bereits heute selbstverständlich ist, dass bedrohte Arten nur dann bejagt und die Trophäen  ein- und ausgeführt werden dürfen, wenn eine solche nachhaltige Nutzung dem Erhalt der Art dient. Die Einzelheiten legen die CITES-Vertragsstaaten fest. Die EU hat weitergehende Vorschriften erlassen, um Nachhaltigkeit zu überprüfen. Der DJV begrüßt die Position des Bundesumweltministeriums, das heute die Petitionsforderung nach einem pauschalen Importstopp für Jagdtrophäen zurückwies, da dieser „aus Sicht des Naturschutzes nicht zu rechtfertigen“ ist.

 

 

mehr lesen

Jagdzeit EXTRA 01/2017

Das EXTRA zu den Jagdzeit Ausgaben. In diesem Heft mit Jahrgangsinhalt 2016.


Jetzt Online: Jagdzeit Inhaltsverzeichnis 2016

Inhaltsverzeichnis 2016

Das Gesamtinhaltsverzeichnis aller Jagdzeit - Das Magazin für die Auslandsjagd - Ausgaben auf einen Blick.

mehr lesen

Conference on Wildlife Trafficking

On February 8, the European Commission organised a conference on the implementation of the EU Action Plan against Wildlife Trafficking.

Eine interessante Konferenz zum Thema Handel und Verbringung von Wildtieren, Wildtierprodukten usw. fand am 08. Februar auf EU Ebene statt. 

Den ganzen Artikel können Sie hier in englischer Sprache lesen.

Büffeljäger Teil 4 / Filmpremiere

Filmpremiere Büffeljäger Teil 4, Jagd im Selous Wildreservat auf großer Kinoleinwand!

 

Wo:

Kino Schauburg / Brückstraße 66 / 44135 Dortmund

 

Wann:

Dienstag. 31. Januar 2017

Einlass ab 19:30 Uhr

Beginn: 20:15 Uhr

 

Eintritt:

9 € ( 5 € für Jagdzeit Abonnenten)

Tickets bekommen Sie am Jagdzeit Stand in Halle 7 D30